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Christopher Wren

Christopher Wren

Sir Christopher Wren (
- 20. Oktober 1632 in East-Knoyle in Wiltshire; † 25. Februar 1723 in Hampton Court) war ein britischer Astronom und Architekt. Wren studierte Mathematik in Oxford und wurde 1657 Lehrer der Astronomie am Gresham College in London. Dort wurde er zum Mitbegründer der Royal Society, der er zeitweilig auch vorstand. 1659 wurde er Lehrer an der Universität Oxford. Daneben beschäftigte ihn besonders die Baukunst. Er erbaute unter anderem das prächtige Sheldontheater in Oxford und das Pembroke College in Cambridge. 1665 ging er nach Frankreich, um die unter Ludwig XIV. errichteten Bauwerke zu studieren, wodurch er zu einem strengen Klassizismus geführt wurde. Nach dem großen Brand von London (1666) wurde er zum Baumeister der Stadt und 1668 zum königlichen Generalarchitekten von England ernannt. Als solcher hat er über 60 Kirchen und öffentliche Gebäude, darunter den neuen Teil des Palastes von Hampton Court, den Palast zu Winchester, den Kensington Palace, die Bibliothek des Trinity College zu Cambridge, gebaut. Sein Hauptwerk ist die von 1675 bis 1710 erbaute St. Pauls-Kathedrale in London. St. Pauls-Kathedrale Christopher Wren ist eine der hervorragendsten Erscheinungen in der englischen Architektur. Wie viele englische Baumeister der Zeit war er Autodidakt. Seine Bedeutung lag darin, dass er als einer der ersten Architekten bewusst in unterschiedlichen Stilen baute. Zwar bevorzugte er für viele Bauwerke einen nüchternen Klassizismus, doch finden sich auch andere Stilelemente bei ihm, sei es dem italienischen Barock, sei es der Gotik entlehnt. Dieser Hang zum Eklektizismus blieb in der Folgezeit in der englischen Architektur bestehen. Wrens nachgelassenen Werke wurden von seinem Sohn herausgegeben. Sein langjähriger Mitarbeiter Nicholas Hawksmoor war im Anschluss an die Zusammenarbeit mit Wren Mitarbeiter von John Vanbrugh und leitete die Bauausführung unter anderem von Blenheim Palace und Castle Howard. Christopher Wren hat außerdem 1661 den ersten Regenmesser konstruiert. Dass man ihm ein Denkmal errichtete, lehnte Wren immer ab. Sein Werk sollte für ihn sprechen. So erinnert seine Grabplatte in der Krypta der St. Pauls-Kathedrale mit der Inschrift Lector, si monumentum requiris, circumspice („Betrachter, wenn Du ein Denkmal suchst, blicke umher“) an den Architekten.

Bedeutende Werke


- Greenwich Hospital; Greenwich; ab 1694
- St. Pauls-Kathedrale; London; 16751710

Literatur


- Margaret Whinney: Wren, Thames & Hudson, London 1971. ISBN 0500201129 (in engl. Sprache)

Weblinks


- Wren, Christopher Wren, Christopher Wren, Christopher Wren, Christopher Wren, Christopher Wren, Christopher Wren, Christopher

20. Oktober

Der 20. Oktober ist der 293. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 294. in Schaltjahren) - somit bleiben 72 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1740 - Maria Theresia wird zur Erzherzogin von Österreich und Königin Ungarns und Böhmens gekrönt - der Auslöser für den österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1944 - Die jugoslawische Hauptstadt Belgrad wird von Partisaneneinheiten und der Roten Armee erobert.
- 1946 - In der Sowjetischen Besatzungszone finden die letzten freien Landtagswahlen statt.
- 1971 - Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis
- 1973 - Königin Elisabeth II. eröffnet das Opernhaus von Sydney
- 1977 - Drei Mitglieder der amerikanischen Band Lynyrd Skynyrd sterben bei einem Flugzeugabsturz, die anderen Bandmitglieder überleben schwerverletzt.
- 2004 - Das stärkste Erdbeben im norddeutschen Raum seit Beginn der seismischen Messungen erreicht morgens kurz vor neun Uhr den Wert von 4,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Das Epizentrum liegt in 4500 Meter Tiefe in der Gegend von Neuenkirchen bei Soltau.
- 2004 - Eröffnung der Altstadtbrücke in Görlitz / Zgorzelec.

Politik


- 1978 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Neuseeland
- 1987 - Aruba wird assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 1993 - Andorra wird Mitglied in der UNESCO
- 1996 - Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Sambia
- 1999 - Indonesien. Abdurrahman Wahid wird zum Präsidenten gewählt.
- 2001 - Serbien und Montenegro wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfond)

Kultur


- 1704 - Uraufführung der Oper "Cleopatra" von Johann Mattheson in Hamburg.
- 1955 - In Großbritannien erscheint mit "Return of the King" der dritte Teil von Tolkiens "The Lord of the Rings".
- 1974 - Erstausstrahlung der Krimiserie Derrick im ZDF

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Technik


- 2005 - OpenOffice.org 2.0 erscheint und löst damit den bisherigen Release Candidate ab.

Geboren


- 1632 - Christopher Wren, englischer Baumeister
- 1639 - Jean Racine, französischer Dramatiker
- 1677 - Stanislaus I. Leszczynski, König von Polen und Herzog von Lothringen
- 1760 - Alexandre-Théodore-Victor de Lameth, französischer Soldat und Politiker
- 1784 - Henry J. Palmerston, britischer Politiker
- 1801 - Melchior Berri, schweizerischer Architekt aus Basel
- 1802 - Ernst Wilhelm Hengstenberg, deutscher protestantischer Theologe (Alttestamentler)
- 1808 - Karl Andree, war ein deutscher Geograph und Publizist
- 1819 - Sayyid Ali Muhammad al-Bab, iranischer Religionsstifter (
Babismus)
- 1832 - Anton Romako, österreichischer Maler
- 1847 - Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze und ältester Olympiasieger aller Zeiten
- 1854 - Arthur Rimbaud, französischer Dichter
- 1859 - John Dewey, US-amerikanischer Philosoph
- 1861 - Maximilian Harden, deutscher Publizist
- 1874 - Charles Ives, US-amerikanischer Komponist
- 1881 - Josef Ferdinand Kleindinst, deutscher Politiker (
CSU)
- 1882 - Margaret Dumont, US-amerikanische Schauspielerin
- 1882 - Felix Linnemann, 4. Präsident des DFB
- 1882 - Bela Lugosi, ungarischer Filmschauspieler
- 1887 - Vic Gonsalves, niederländischer Fußballspieler
- 1891 - James Chadwick, britischer Physiker
- 1893 - Jomo Kenyatta, kenianischer Politiker
- 1895 - Morrie Ryskind, US-amerikanischer Autor
- 1897 - Peter Bamm, deutscher Schriftsteller
- 1904 - Mario von Galli, katholischer Theologe
- 1908 - Stuart Hamblen, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1911 - Grete Schickedanz, deutsche Unternehmerin
- 1913 - Johann Kurz, Rektor des Erzbischöflichen Seminars Hollabrunn
- 1913 - Grandpa Jones, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1917 - Jean-Pierre Melville, französischer Filmregisseur
- 1918 - Werner Maihofer, deutscher Politiker
- 1923 - Otfried Preußler, deutscher Schriftsteller
- 1927 - Werner Kreindl, österreichischer Schauspieler
- 1928 - Oskar Pastior, deutscher Schriftsteller
- 1928 - Zhu Rongji, chinesischer Politiker und Regierungschef
- 1930 - Manfred Abelein, deutscher Politiker
- 1937 - Wanda Jackson, US-amerikanische Sängerin
- 1939 - Ray Jones, britischer Musiker
- 1939 - Jay Siegal, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Christiane Nüsslein-Volhard, deutsche Biologin (
Medizinnobelpreis 1995)
- 1943 - Carlo von Tiedemann, deutscher Schauspieler und TV-Moderator
- 1945 - Ric Lee, britischer Musiker (
Ten Years After)
- 1946 - Elfriede Jelinek, österreichische Schriftstellerin (
Literaturnobelpreis 2004)
- 1946 - Lucien Van Impe, belgischer Radrennfahrer
- 1947 - Antonín Kroča, tschechischer Maler
- 1949 - Larry Gonsky, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Roy Gordon Zabludowsky, südafrikanischer Musiker
- 1951 - Alan Greenwood, US-amerikanischer Musiker (
Foreigner)
- 1953 - Tom Petty, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1954 - O. P. Zier, österreichischer Schriftsteller
- 1957 - Anouar Brahem, tunesischer Musiker und Komponist
- 1958 - Viggo Mortensen, US-amerikanischer Schauspieler
- 1958 - Mark King, britischer Musiker (
Level 42)
- 1958 - Ivo Pogorelich, serbischer Pianist
- 1959 - Morten Andreas Meyer, norwegischer Politiker
- 1960 - Lepa Brena, jugoslawische Sängerin
- 1961 - Johnnie Dee, kanadischer Musiker und Sänger
- 1966 - John von Düffel, deutscher Schriftsteller
- 1966 - Stefan Raab, deutscher Showmaster, Comedystar, Entertainer und Produzent
- 1971 - Snoop Dogg, US-amerikanischer Rapper und Schauspieler
- 1971 - Dannii Minogue, australische Sängerin
- 1975 - Nadine Kleinert, deutsche Kugelstoßerin

Gestorben


- 1139 - Heinrich X. (Bayern), war Herzog von Bayern (1126-1138) und Sachsen (1137-1139)
- 1187 - Urban III., Papst
- 1274 - Engelbert II. von Falkenburg, 56. Erzbischof von Köln
- 1401 - Klaus Störtebeker, Seeräuber und Anführer der Vitalienbrüder und Likedeeler
- 1439 - Ambrosius Camaldulensis, italienischer Theologe und Ordensgeneral der Kamaldulenser
- 1652 - Antonio Coello, spanischer Schriftsteller
- 1740 - Karl VI. (HRR), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Ungarn
- 1864 - Carl Christian Rafn, dänischer Altertumsforscher
- 1870 - Michael Balfe, irischer Komponist
- 1872 - Friedrich Welwitsch, Afrikaforscher und Botaniker
- 1896 - François Félix Tisserand, französischer Astronom
- 1898 - Johannes Seluner, Schweizer Findling
- 1915 - Josef Ruederer, deutscher Schriftsteller
- 1924 - Alexander Alexejewitsch Gorski, russischer Tänzer, Choreograph
- 1929 - José Batlle y Ordóñez, Journalist und Staatspräsident von Uruguay
- 1935 - Arthur Henderson, britischer Politiker
- 1939 - Otto Siffling, deutscher Fußballspieler
- 1941 - Bruno Cassirer, deutscher Verleger, Galerist und Pferdezüchter
- 1942 - Friedrich Münzer, klassischer Philologe
- 1944 - Adolf Reichwein, deutscher Pädagoge, Wirtschaftswissenschaftler und Kulturpolitiker
- 1959 - Werner Krauß, österreichischer Schauspieler
- 1964 - Herbert C. Hoover, 31. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1969 - Fritz Steinhoff, war Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
- 1972 - Harlow Shapley, US-amerikanischer Astronom
- 1977 - Cassie Gaines, US-amerikanischer Musiker
- 1977 - Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Sänger
- 1977 - Steve Gaines, US-amerikanischer Musiker
- 1983 - Merle Travis, US-amerikanischer Musiker
- 1984 - Buddy Johnson, US-amerikanischer Musiker
- 1984 - Carl Ferdinand Cori, amerikanischer Biochemiker
- 1984 - Paul A. M. Dirac, britischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1986 - Fritz Hochwälder, österreichischer Schriftsteller
- 1986 - Ye Jiangying, chinesischer Politiker und Staatsoberhaupt
- 1987 - Andrei Kolmogorow, russischer Mathematiker
- 1990 - Joel McCrea, US-amerikanischer Schauspieler
- 1992 - Alexander Camaro, deutscher Maler
- 1994 - Sergei Bondarchuk, russischer Schauspieler
- 1998 - Gerhard Jahn, deutscher Politiker (SPD)
- 2004 - Hubert Wipplinger, österreichischer Lobbyist
- 2005 - Jean-Michel Folon, belgischer Künstler, Grafiker und Illustrator
- 2005 - Shirley Horn, US-amerikanische Jazzpianistin und Sängerin

Feier- und Gedenktage


- Gedenktag des Heiligen Wendelin
(katholisch)
- Gedenktag des Seligen Jakob Kern
(katholisch)

Siehe auch


- 19. Oktober - 21. Oktober
- 20. September - 20. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1020 ja:10月20日 ko:10월 20일 simple:October 20


Wiltshire

Wiltshire (kurz: Wilts) ist eine große Grafschaft im Süden Englands. Sie grenzt an die Counties Hampshire, Dorset, Somerset, Bath and North East Somerset, South Gloucestershire, Gloucestershire, Oxfordshire und Berkshire. Wiltshire hat 616.907 Einwohner (2002) und ist 3.476 km2 groß.

Geschichte

Wiltshire wurde vor allem durch die umfangreichen vorrömischen archäologischen Funde bekannt. Die keltischen Stämme des Mesolith, Neolith und der Bronzezeit, die das südliche Britannien besetzten, errichteten auf den Anhöhen und Niederungen von Wiltshire ihre Siedlungen. Stonehenge und Avebury gehören wohl zu den bekanntesten neolithischen Kulturdenkmälern Großbritanniens. Im 6. und 7. Jahrhundert bildete Wiltshire den westlichen Rand des sächsischen Britanniens und wurde von Cranborn Chase und den Somerset Levels im Westen begrenzt. Im Jahr 878 wurde das Land von den Dänen eingenommen. In Folge der normannischen Eroberung fielen große Landgebiete in die Hände der Krone und der Kirche. Im englischen Bürgerkrieg im 17. Jahrhundert hielt sich Wiltshire weitestgehend zur parlamentarischen Seite.

Städte und Dörfer


- Alderbury, Amesbury, Avebury
- Bradford-on-Avon, Burbage
- Calne, Castle Combe, Chippenham, Chisbury, Corsham, Cricklade
- Devizes, Downton, Durrington
- Holt, Hungerford
- Lacock
- Malmesbury, Manton, Marlborough, Marston, Marston Meysey, Marten, Melksham, Mere
- Neston, North Tidworth
- Odstock
- Pewsey
- Salisbury
- Swindon
- Tiddleywink, Trowbridge
- Wilton

Sehenswürdigkeiten


- Barbury Castle
- Bentley Wood
- Bowood House
- Castle Combe
- Castle Hill, Mere
- Chisbury Chapel
- Cranborne Chase
- Crofton Pumping Station
- Great Chalfield Manor
- Iford Manor mit Gärten
- Kennet and Avon Canal
- Lacock Abbey
- Old Sarum
- Old Wardour Castle
- Salisbury Cathedral
- Silbury Hill
- Steinkreis von Avebury
- Stonehenge
- Swindon and Cricklade Railway, eine Museumseisenbahn
- The Thames Path
- West Kenneth Long Barrow
- Westwood Manor
- Woodhenge
- Wilton House
- Wilton Windmill

Web-Links


- [http://www.wiltshire.gov.uk Wiltshire County Council]
- [http://www.ibiblio.org/pub/docs/books/gutenberg/etext04/nhwil10.txt John Aubrey's The Natural History of Wiltshire]
- [http://www.wiltshire-web.co.uk/history/horse.htm White horses of Wiltshire]
- [http://www.bbc.co.uk/wiltshire/ BBC Wiltshire]
Kategorie:Englische Grafschaft ja:ウィルトシャー

1723

Ereignisse


- Clemens August I. von Bayern wird Erzbischof von Köln

Kultur


- 30. März: Uraufführung der Oper Erminia von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London
- Ende Mai nimmt Johann Sebastian Bach seinen Dienst als Thomaskantor in Leipzig auf
- 1. Oktober: Uraufführung der Oper La contesa de'numi von Antonio Caldara in Prag
- 27. November: Uraufführung der Oper Farnace von Giovanni Bononcini am King's Theatre in London

Geboren


- 2. Januar: David Ruhnken, niederländischer Gelehrter († 1798)
- 30. Januar: Christian Gottlieb Kratzenstein, deutscher Professor und Naturwissenschaftler († 1795)
- 17. Februar: Tobias Mayer, deutscher Kartograf, Geograf, Mathematiker und Astronom († 1762)
- 22. Februar: Peter Anich, Pionier der Hochgebirgskartographie († 1776)
- 24. März: Johann Friedrich Adolf von der Marwitz, preußischer General der friderizianischen Epoche († 1781)
- 31. März: Friedrich V. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen von 1746 bis 1766 († 1766)
- 12. April: Franz Anton Bustelli, Bildhauer und Modellierer († 1763)
- 5. Juni: Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom († 1790)
- 30. Juni: Christian Ernst Graf, deutscher Komponist († 1804)
- 3. Juli: Heinrich Gottlieb Graf von Lindenau, Geheimer Rat, Kammerherr und Oberstallmeister († 1789)
- 16. Juli: Joshua Reynolds, britischer Maler († 1792)
- 11. September: Johann Bernhard Basedow, deutscher Pädagoge und Schriftsteller
- 8. November: John Byron, englischer Südseeforscher († 1786)
- 9. November: Anna Amalie, Prinzessin von Preußen, deutsche Komponistin und die jüngere Schwester († 1787)
- 14. November: Johann Ludwig Aberli, Schweizer Maler († 1786)
- 8. Dezember: Paul Heinrich Dietrich von Holbach, in Paris lebender deutschstämmiger Baron († 1789)
- 22. Dezember: Carl Friedrich Abel, deutscher Komponist († 1787)
- Francesco Antonio Uttini, italienischer Komponist († 1795)

Gestorben


- 25. Februar: Christopher Wren, britischer Mathematiker und Astronom (
- 1632)
- 15. März: Johann Christian Günther, deutscher Dichter (
- 1695)
- 5. April: Johann Bernhard Fischer von Erlach, österreichischer Architekt (
- 1656)
- 24. April: Jean Daniel Abraham Davel, Waadtländer Revolutionär (
- 1670)
- 10. Mai: Meinrad Guggenbichler, bedeutender Barock-Bildhauer (
- 1649)
- 27. August: Antoni van Leeuwenhoek, niederländischer Naturforscher und Mikroskopbauer (
- 1632)
- 26. Oktober: Godfrey Kneller, britischer Maler deutscher Herkunft (
- 1646)
- 30. Oktober: Johann Werner de Veyder, Weihbischof und Generalvikar in Köln (
- 1657)
- 12. November: Joseph Clemens von Bayern, Erzbischof von Köln (
- 1671)
- 2. Dezember: Philipp II. von Daun, Regent von Frankreich (
- 1674)
- 20. Dezember: August Quirinus Rivinus, deutscher Mediziner und Botaniker (
- 1652) ko:1723년 simple:1723

Großbritannien und Nordirland

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland (engl. United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland - meist verkürzt zu United Kingdom oder UK) ist eine konstitutionelle Monarchie im Nordwesten Europas. Der größte Inselstaat Europas besteht aus den Landesteilen England, Wales und Schottland auf der Insel Großbritannien und Nordirland auf der Insel Irland. __TOC__ Im deutschen Sprachraum wird der Name oft auf Vereinigtes Königreich, entsprechend den amtlichen Kurzformen verkürzt. Die Bezeichnung Großbritannien wird ugs. oft als Synonym verwendet, bezeichnet aber nur Teile der britischen Inseln, nämlich nur die Insel, auf der England, Wales und Schottland liegen, und nicht noch das benachbarte Nordirland. Die Bezeichnung England schränkt das Vereinigte Königreich noch mehr ein. Zwar ist England der größte und nach wie vor beherrschende Landesteil, aber eben nur ein Teil des Landes und der Insel. So würde sich ein Schotte oder Nordire selbst nicht als Engländer bezeichnen. Woher das „Groß“ in „Großbritannien“ stammt, wird im Französischen klar: „Großbritannien“ ist die „Grande-Bretagne“, im Unterschied zu der auch im Deutschen so genannten „Bretagne“. Die Bezeichnung Britannia hingegen stammt aus der Spätantike, nämlich aus dem Wortschatz der Urengländer, dem keltischen Brith, was buntfarbig oder gefleckt bedeutet. Offenbar war es dort einst Sitte, sich zu bemalen.

Geographie

Bretagne Der größte Teil Englands besteht aus flachen Ebenen. Eine imaginäre Linie zwischen den Flüssen Tees (bei Middlesbrough) und Exe (bei Exeter) unterteilt England in einen sehr flachen und in einen eher hügeligen Teil. Die wichtigsten Hügelzüge (Gebirgsketten) von Nord nach Süd sind die Cumbrian Mountains, die Pennines, der Peak District, die Cotswolds und die Chilterns. Die wichtigsten Flüsse sind Themse, Severn, Trent, Great Ouse und Humber. Die größten Städte sind London, Birmingham, Manchester, Sheffield, Liverpool, Leeds, Bristol und Newcastle-upon-Tyne. Wales ist abgesehen von einer flachen Ebene im Süden äußerst hügelig. Der höchste Berg, der Snowdon, ist 1.085 Meter hoch. Nördlich des Festlandes liegt die Insel Anglesey. Die größte Stadt ist Cardiff an der Südküste. Die Geographie Schottlands ist sehr unterschiedlich, mit den flachen Lowlands im Süden und Osten sowie den teils gebirgigen Highlands im Norden und Westen. Der Ben Nevis (1.344 Meter) ist der höchste Berg Großbritanniens. Es gibt zahlreiche lange und tiefe Meeresarme, Firths und Lochs. An der Nord- und Westküste gibt es eine stattliche Anzahl von Inseln, darunter die Hebriden, die Orkney- und die Shetlandinseln. Die größten Städte sind Edinburgh, Glasgow und Aberdeen. Nordirland umfasst den nordöstlichen Teil der Insel Irland. Das Gelände ist hügelig. Ziemlich exakt in der Mitte des Territoriums liegt der Lough Neagh, der größte Binnensee der Britischen Inseln. Die wichtigsten Städte sind Belfast und Derry. Siehe auch: Liste der Seen in Großbritannien, Liste der Berge in Großbritannien

Klima und Vegetation

Das Klima von Großbritannien und Nordirland variiert, ist jedoch gemäßigt. Es ist aufgrund des Golfstroms markant wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden (wie z. B. Polen). Allgemein ist das Klima im Süden wärmer und trockener als im Norden. Der Wind bläst hauptsächlich von Südwesten, vom Atlantischen Ozean her. Während mehr als der Hälfte des Jahres ist der Himmel bewölkt. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde und Überschwemmungen auftreten. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1.000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Die Grafschaft Essex ist die trockenste Gegend des Landes. Die jährliche Regenmenge beträgt hier nur 600 mm, obwohl an über 100 Tagen im Jahr Regen fällt. In manchen Jahren kann die Regenmenge nur 450 mm betragen, weniger als z. B. in Jerusalem oder Beirut. Der früher weit verbreitete Laub- und Mischwald ist wegen Raubbau und Landwirtschaft auf 8 % zurückgedrängt worden. Jetzt versucht man die Wälder wieder aufzuforsten. Die Gebirge sind mit Mooren und Heiden bedeckt.

Bevölkerung

Das Vereinigte Königreich hatte bei der letzten Volkszählung im Jahre 2004 60.294.000 Einwohner. Sie gliedert sich in Engländer (83,6 %), Schotten (8,6 %), Iren (2,9 %), Waliser (4,9 %) und Andere 7,9 %.

Sprachen

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland hat keine offizielle Amtssprache. Englisch ist jedoch de facto offizielle Sprache und wird von 95 % der Bevölkerung als einzige Sprache gesprochen. Als „Hochsprache“ gilt die so genannte Aussprachevariante der Received Pronunciation. Dieses Englisch wird auch in den meisten Schulen Deutschlands unterrichtet. Allerdings haben zwei Teilstaaten offizielle Sprachen: In Wales sind sowohl Englisch als auch Walisisch offizielle Sprachen. In Nordirland sind dies Englisch, Irisch und Ulster Scots. Zusätzlich wird in den Äußeren Hebriden die Schottisch-Gälische Sprache anerkannt. Daneben gibt es in Großbritannien diverse lokale Dialekte des Englischen, die aber keinen offiziellen Status haben und meist rein mündlicher Natur sind. Noch bis in die jüngste Vergangenheit hinein empfand man Dialekte und dialektal gefärbte Aussprache im klassenbewussten Königreich als sozialen Makel. Die Minderheitensprachen sind durch die Europäische Charta für Regional- und Minderheitensprachen anerkannt und geschützt. Walisisch genießt in Wales Gleichberechtigung mit Englisch; in Schottland ist dies Scots, in Cornwall die Kornische Sprache, in Nordirland das Ulster Scots. Die Gehörlosen verwenden die British Sign Language. Laut der Volkszählung von 2001 wird Walisisch von rund 20 % der Bevölkerung in Wales gesprochen (ca. 600.000 Menschen), schottisches Gälisch von rund 60.000 Menschen, Irisch von rund 20.000 Menschen (7 % der Bevölkerung Nordirlands) und Kornisch von 3.500 Menschen (etwa 0,6 % der Bevölkerung von Cornwall). Schreibweise des Landesnamens in den offiziell anerkannten Sprachen:
- United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland (Englisch)
- Teyrnas Unedig Prydain Fawr a Gogledd Iwerddon (Walisisch)
- An Rìoghachd Aonaichte na Breatainn Mhòr agus Eirinn a Tuath (schottisches Gälisch)
- Ríocht Aontaithe na Breataine Móire agus Thuaisceart Éireann (Irisch)
- An Rywvaneth Unys a Vreten Veur hag Iwerdhon Glédh (Kornisch)
- Unitit Kinrick o Great Breetain an Northren Ireland (Scots)

Minderheiten

Es gibt mehrere ethnische Minderheiten im Vereinigten Königreich, die ca. 7,9 % der Bevölkerung ausmachen. Zu über 50 % sind ihre Angehörigen im Vereinigten Königreich selbst geboren worden. Der relativ große Anteil dieser Minderheiten erklärt sich aus der Einwanderung einer großen Anzahl von Bewohnern ehemaliger britischer Kolonien in der Karibik und des indischen Subkontinents, vor allem in den 1950ern und den 1960ern. Es gibt folgende Hauptminderheiten: Karibischer oder afrikanischer Abstammung („Black Caribbean“ bzw. „Black African“ - über 1,1 Millionen) Der Großteil der eingewanderten Westinder kam in den 1950ern, in der Hoffnung auf Arbeit und um der schlechten Lebensqualität in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die meisten kamen aus Jamaika, Trinidad und Tobago und Dominica. Bei der letzten Volkszählung 2001 wurden 1.148.738 Menschen gezählt (davon 565.876 aus dem karibischen Raum und 485.277 aus Afrika), was etwa 2,1 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Inder (über 1 Million - 2001) Die Inder stellen die größte Einwanderergruppe aus einem einzigen Land. Ihr Anteil an der Bevölkerung beträgt 1,8 %. Bei der letzten Volkszählung (2001) wurden 1.053.411 Menschen gezählt. Obwohl sie als eine einzige Minderheitengruppe zusammengefasst werden, gibt es weitere Unterschiede innerhalb derselben. 45 % der britischen Inder sind Hindus, die Sikhs folgen mit 29 % und an dritter Stelle die indischen Moslems mit 13 %. Diverse Gründe haben die Inder dazu veranlasst, nach Großbritannien auszuwandern; neben wirtschaftlichen Gründen wie Armut, Arbeitssuche oder dem Wunsch nach einem höheren Lebensstandard spielt auch politische Verfolgung eine Rolle. Pakistaner (747.285 - 2001) Pakistaner sind die zweitgrößte südasiatische Minderheit in Großbritannien. Sie kamen mit Seefahrern nach Großbritannien und suchten dort für kurze Zeit Arbeit, um Geld für ihre Familien zu verdienen, und fuhren dann wieder zurück nach Pakistan. Viele von ihnen aber blieben in Großbritannien. Der größte Teil der Pakistaner sind Anhänger des Islam. Bengalen (283.063 - 2001) Die Bengalen gehören ebenso wie die Inder und Pakistaner zu den sogenannten „Asian or Asian British People“. Die Gründe für ihre Einwanderung waren der Bürgerkrieg und die Abspaltung Bangladeschs von Pakistan 1971 ebenso wie die der Suche nach Arbeit und die Hoffnung auf einen höheren Lebensstandard. Die meisten Bengalen sind ebenfalls Muslime. Chinesen (247.403 - 2001) Ein Großteil der chinesischen Einwanderer in Großbritannien wanderte nach dem Zweiten Weltkrieg ein, vor allem aufgrund des Preisverfalls von Reis in Hongkong. Im Jahre 2001 lebten 247.403 Chinesen in Großbritannien, was 0,4 % der Gesamtbevölkerung entspricht. Heutzutage gehören die Chinesen zu den bestverdienenden und bestausgebildeten Einwohnern Großbritanniens. Sinti & Roma (ca. 120.000) Unter dem englischen Begriff „Gypsy“ oder „Traveller“ versteht man eine Vielzahl ethnischer Minderheiten. Die Minderheit, die den traditionellen „Zigeunern“ in ihrer Lebensweise am nächsten kommt, sind die Roma, deren Ursprung in Nordindien liegt. Heutzutage werden aber auch Einwanderer aus Osteuropa, etwa aus Polen, Rumänien, Tschechien und der Slowakei dazugezählt. Die Hauptprobleme der Roma und auch der relativ wenigen britischen Sinti sind Diskriminierung, Armut und eine hohe Kindersterblichkeitsrate. Nach Schätzungen der UNO leben in Großbritannien mehrere hunderttausend Menschen polnischer Herkunft.

Religion

Die Mehrzahl der Einwohner des Vereinigten Königreichs (ca. 74 %) versteht sich als Christen. Bei der letzten Volkszählung 2001 beantworteten 92 % der Einwohner die freiwillige Frage nach der Religion. Wie in anderen Ländern auch ist die Kirchenmitgliedschaft nicht mit der Religionszugehörigkeit gleichzusetzen. Genaue Statistiken der Kirchenmitgliedschaft sind schwer zu erstellen, da man in Großbritannien gewöhnlich nur dann offiziell Mitglied einer Kirche wird, wenn man sich über den gelegentlichen Gottesdienstbesuch hinaus am Gemeindeleben beteiligen will. 1995 waren nur 14 % der Bevölkerung solche Mitglieder von Kirchen. Laut Umfragen aus dem Jahr 1995 fühlen sich noch ca. 27 Millionen (45 %) der anglikanischen Kirche zugehörig, 11 Millionen (19 %) anderen protestantischen Kirchen im weitesten Sinne und knapp 6 Millionen (10 %) der katholischen Kirche. Katholiken wurden früher oft als kuriose Minderheit empfunden (vgl. z. B. Evelyn Waughs Wiedersehen in Brideshead), sind heute aber etwas relativ normales geworden. Zu den großen Kirchen (grob nach Größe und Einfluss geordnet) zählen in
- England die
  - Church of England (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert)
- Schottland die
  - Church of Scotland (Reformiert/Presbyterianisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - United Reformed Church (Reformiert) (in Schottland entstanden aus der Congregational Union bzw. Church und anderen reformierten Gemeinden)
  - Methodistische Kirche
- Wales die
  - Church in Wales (Anglikanisch)
  - United Reformed Church (Reformiert)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Methodistische Kirche
- Nordirland die
  - Church of Ireland (Anglikanisch)
  - Römisch-Katholische Kirche
  - Verschiedene Presbyterianische Kirchen Über 9 Millionen Einwohner gehören keiner Religion an (Agnostiker, Atheisten und Heiden). Daneben sind auch Islam, Hinduismus, Sikhismus und andere Religionen verbreitet:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Britischen Inseln, Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland Geschichte des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland In der Antike waren weite Teile der Insel Großbritannien, abgesehen vom Gebiet des heutigen Schottlands, für rund 350 Jahre von den Römern besetzt. Als diese sich zurückzogen, bildeten sich mehrere kleine Königreiche, die von den eingewanderten Angeln und Sachsen (Angelsachsen) und später auch von den Wikingern beherrscht wurden. Die keltische Urbevölkerung wurde in die westlichen Randgebiete verdrängt. Im 10. Jahrhundert entstanden die voneinander unabhängigen Königreiche Schottland und England. 1066 eroberten die Normannen, französisierte Wikinger aus der Normandie, die Insel und prägten sie für die folgenden Jahrhunderte. Wales, das seit 1284 unter der Kontrolle Englands war, wurde mit der Act of Union 1536 Teil des Englischen Königreichs. Mit der Act of Union 1707 wurden die Königreiche Schottland und England zum Königreich Großbritannien vereinigt; beide Staaten hatten seit 1603 durch Personalunion denselben Monarchen. Die Act of Union 1800 vereinigte das Königreich Großbritannien mit dem Königreich Irland, das von 1169 bis 1603 mehr und mehr unter englische Kontrolle geraten war. Durch diese Verschmelzung entstand das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland. 1922 bildeten 26 irische Grafschaften den Irischen Freistaat (ab 1937 Éire, ab 1949 Republik Irland). Die restlichen 6 Grafschaften in der Provinz Ulster verblieben beim Vereinigten Königreich. Der heutige Staatsname Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland wird seit 1927 verwendet. Das Vereinigte Königreich, die dominierende Industrie- und Seefahrtsnation im 19. Jahrhundert, spielte eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung der parlamentarischen Monarchie, bei Literatur und Wissenschaft. Unter dem außenpolitischen Prinzip der Balance of Power trat Großbritannien über viele Jahrhunderte für ein Mächtegleichgewicht auf dem europäischen Kontinent ein und schloss dafür wechselnde Bündnisse. Auf seinem Höhepunkt umfasste das Britische Imperium zwei Fünftel der Landfläche der Erde, die in vielen Kriegen erobert worden waren. Durch die beiden Weltkriege verlor das Land seine Weltmachtstellung, obwohl es beide Male auf der Siegerseite stand. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Imperium bis auf einige kleine Reste aufgelöst. Großbritannien war gezwungen, sich mehr Europa (Kontinentaleuropa) zuzuwenden, hält sich aber bis heute bei der Integration zurück. Das Land ist zwar Mitglied der Europäischen Union, hat aber den Euro wegen innenpolitischer Widerstände nicht eingeführt. Im Zuge einer Verfassungsreform erhielten Schottland, Wales und Nordirland im Jahre 1999 eigene Parlamente. Siehe auch: Geschichte des Vereinigten Königreiches, Geschichte Englands, Geschichte Irlands, Geschichte Nordirlands, Geschichte Schottlands, Geschichte von Wales, Britisches Imperium, Commonwealth of Nations, Britische Unterhauswahlen 2005

Politik

Hauptartikel: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Britische Monarchie Das Vereinigte Königreich ist eine konstitutionelle Monarchie (Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II.), Premierminister ist Tony Blair. Hort der Souveränität ist das Parlament, das aus Oberhaus (House of Lords: Adel, heute größtenteils nichterblicher Verdienstadel, und einige anglikanische Bischöfe) und Unterhaus (House of Commons: nach Mehrheitswahlrecht gewählte Abgeordnete) besteht. Der Landesteil England ist in Europa das Land mit der ältesten ununterbrochenen parlamentarischen Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht (Magna Charta). Eine geschriebene Verfassung gibt es nicht, es gibt allerdings Gesetze mit Verfassungsrang. Schottland und Wales haben seit den 1990er Jahren eigene Landesparlamente und -regierungen. In Schottland und Wales gilt schon die Europäische Menschenrechtserklärung, in England steht sie vor der Einführung. Das Vereinigte Königreich ist eines der Gründungsmitglieder der NATO und des Commonwealth of the Nations. Es ist außerdem ständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrates sowie Teil der Europäischen Union.

Militär

Das Vereinigte Königreich hat die höchsten Rüstungsausgaben in Europa und ist dessen wichtigste Militärnation. Traditionell konzentriert sich das britische Militär mehr auf die Kriegsmarine, Royal Navy, und die Luftwaffe, Royal Air Force, als auf das Heer, die British Army. Das Vereinigte Königreich besitzt seit 1952 Atomwaffen, deren Bestand in den vergangenen Jahren zwar deutlich reduziert wurde, jedoch ständig modernisiert wird. Das Vereinigte Königreich unterhält zudem etliche Militärbasen im Ausland. Hierzu gehören mehrere Basen in Deutschland mit insgesamt 27.000 Soldaten sowie zwei britische Hoheitsgebiete auf Zypern mit etwa 7.000 Soldaten. Außer den USA hat kein Staat mehr Soldaten im Ausland stationiert als Großbritannien. Aktuell sind 67.000 britische Soldaten im Ausland stationiert, darunter 8.900 im Irak.

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Großbritanniens und Nordirlands Das Vereinigte Königreich besteht aus den vier Landesteilen: England (Königreich), Wales (Fürstentum), Schottland (Königreich) und Nordirland (Provinz). Wales, Schottland und Nordirland besitzen seit den 1990er Jahren eigene Landesteilparlamente und -regierungen mit einem sog. Ersten Minister als Chef (vergleichbar einem Ministerpräsidenten in Deutschland oder einem Landeshauptmann in Österreich). England besitzt, mit Ausnahme Londons (noch) keine Landesverwaltung. Eine „Northern Assembly“ (Nordenglische Versammlung) ist gegenwärtig in der Diskussion. Die Aufgaben einer Staatsspitze Englands werden von Parlament und Regierung des Vereinigten Königreiches mit wahrgenommen. Dabei ist es inzwischen üblich geworden, dass sich im Parlament die Abgeordneten der anderen Landesteile enthalten, wenn eine Entscheidung nur England betrifft (siehe auch West-Lothian Question). Die unteren Verwaltungsebenen sind seit dem späten 19. Jahrhundert mehrmals neu strukturiert worden, weitere Veränderungen sind in der Zukunft zu erwarten. Traditionell bestand England seit dem Mittelalter aus 39, Schottland aus 34, Wales aus 13 und Nordirland aus 6 Grafschaften (engl. counties). Heute (2004) gibt es in England 35 Grafschaften, 40 so genannte „Unitary Authories“, 6 Metropolitan Counties sowie Greater London mit seinem Bürgermeister Ken Livingstone (siehe hierzu auch Verwaltungsgliederung Englands). Wales besteht aus 22, Schottland aus 32 Unitary Authorities. In Nordirland gibt es 26 Bezirke (District). Die Namen der alten Grafschaften werden aber im Alltagsgebrauch aller Landesteile oft weiterhin verwendet. Abhängige Gebiete (offiziell Überseegebiete/Overseas territories of the United Kingdom):
- Anguilla
- Bermuda
- Britische Jungferninseln
- Britisches Antarktis-Territorium
- Britisches Territorium im Indischen Ozean
- Kaimaninseln
- Falklandinseln
- Gibraltar
- Montserrat
- Pitcairninseln
- St. Helena
- Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln
- Turks- und Caicosinseln Gebiete, die nur der britischen Krone unterstehen und nicht dem Vereinigten Königreich (Crown dependencies):
- Kanalinseln
- Man Beide haben eigene Legislativen und Rechtssysteme, werden jedoch im Bereich Verteidigung und internationale Beziehungen von der britischen Regierung vertreten. Der britische Monarch ist Staatsoberhaupt nicht nur des Vereinigten Königreichs, sondern auch einer ganzen Reihe weiterer, unabhängiger Commonwealth-Staaten. Siehe auch: Liste der Städte in Großbritannien und Nordirland, Kronkolonie

Infrastruktur

Der Verkehr orientiert sich in Nord-Süd-Richtung. Im Straßenverkehr wird links gefahren, im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Ländern. Kreisverkehre sind bei britischen Verkehrsplanern besonders beliebt, da es keine Rechts-vor-Links- oder Links-vor-Rechts-Regel gibt; an Kreuzungen ohne Kreisverkehr ist stets eine der Straßen als Vorfahrtsstraße markiert. Von Bedeutung sind die Autobahnen (Motorways), die das Land (insbesondere England) sehr gut erschließen. Zudem begann man in den 1990er Jahren mit dem Bau mehrspuriger Überlandstraßen, um sowohl die Autobahnen wie auch die an kleineren Straßen gelegenen Orte zu entlasten. Die Inseln Großbritannien und Irland sind durch Fähren verbunden. Das Vereinigte Königreich ist die wichtigste Drehscheibe des Weltluftverkehrs. Das gesamte Fluggastaufkommen ist mit rund 200 Mio. Passagieren pro Jahr (davon 125 Mio. auf den Londoner Flughäfen) das größte Europas. Insgesamt verfügt es über acht internationale und viele regionale Flughäfen. Heathrow im Westen Londons war mit 64 Millionen Passagieren 2003 der Flughafen mit dem größten internationalen Passagieraufkommen der Welt und zugleich auch der mit den meisten Flugbewegungen. Weitere wichtige Flughäfen sind Gatwick und Stansted bei London sowie Birmingham und Manchester. Das dichte, 1994 privatisierte, älteste Eisenbahnnetz der Welt ist in den 1960er- und 1970er-Jahren aus Rentabilitätsgründen stark geschrumpft. Durch den Eurotunnel besteht Anschluss an das Eisenbahnnetz des europäischen Kontinents. Um diese Verbindung zu verbessern, wurde 2003 der erste Teil des Channel Tunnel Rail Link in Betrieb genommen. Diese erste Hochgeschwindigkeitsstrecke Großbritanniens soll die Reisezeit deutlich verkürzen. Ende der 1990er-Jahre und zu Beginn des aktuellen Jahrzehnts kam es wiederholt zu schweren Eisenbahnunfällen, die von Fachleuten auch auf eine mangelhafte Organisation bei der Privatisierung des Schienennetzes zurückgeführt wurden. Dies war mit ein Grund dafür, dass die Schieneninfrastruktur 2002 wieder verstaatlicht wurde. Auch kommt es immer wieder zu erheblichen Verspätungen im Personenverkehr. Die offiziellen Erklärungen für die Verspätungen und Ausfälle sorgen auf der Insel immer wieder für Heiterkeit: Mal sind es „Blätter auf den Schienen“ (im Herbst), mal ist es „die falsche Sorte Schnee“ (im Winter), im Rest des Jahres sind es „Weichenprobleme“ oder „fehlende Lokführer“. Der Schienengüterverkehr in Nordirland wurde im Jahre 2004 eingestellt, während in Großbritannien in den letzten Jahren Zuwächse erzielt werden konnten. Durch die Insellage des Vereinigten Königreiches, die räumliche Trennung Nordirlands vom restlichen Staatsgebiet und die vielen vorgelagerten Inseln besitzt die Seeschifffahrt traditionell eine große Bedeutung. Die wichtigsten Häfen sind Southampton, London und Belfast. Schon seit der Antike sind regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen den Inseln und dem (Insel-)Festland bekannt. Es war einfacher, per Schiff von einem Ort zum anderen zu kommen als über das unwegsame bergige Land.

Siehe auch


- Kfz-Kennzeichen (UK)
- Straßensystem in Großbritannien
- Liste der Autobahnen in Großbritannien
- Liste von Eisenbahngesellschaften in Großbritannien und Nordirland

Wirtschaft

Das Vereinigte Königreich zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Die Wirtschaft des Vereinigten Königreiches ist dienstleistungsorientiert. Wichtigste Exportgüter sind Maschinen, Computer und vor allem die Bodenschätze der Nordsee, nämlich Erdöl und Erdgas. In den vergangenen Jahren erlebten vor allem die Rüstungsindustrie und der Schiffbau einen großen Aufschwung. Auch in der Luftfahrtindustrie ist Großbritannien wieder verstärkt vertreten, u. a. im Airbus-Konsortium und durch zahlreiche Kooperationen mit Boeing und Lockheed-Martin. Großbritannien stellt zudem mehrere der größten Konzerne der Welt, darunter British Aerospace, BP, Shell und HSBC. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im 1. Quartal 2004 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4 %. Mit 23.080 Euro liegt das BIP pro Kopf im oberen europäischen Referenzrahmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 3,7 % (2004).

Kultur

Höchste Bauwerke


- Belmont-Sendemast, 385 Meter - höchstes Bauwerk Großbritanniens und der EU
- VLF-Sendemast Skelton, 365 Meter
- (Wolkenkratzer London Bridge Tower (London), 310 Meter - höchstes Hochhaus Europas (in Planung))
- Wolkenkratzer 1 Canada Square (London), 235 Meter
- Wolkenkratzer 8 Canada Square (London), 210 Meter
- Wolkenkratzer 25 Canada Square (London), 210 Meter

Weitere Themen


- Portal:Großbritannien
- Anglozentrismus

Weblinks

Geschichte Großbritanniens


- http://www.schottlandgeschichte.de/ – Umfangreiche Zeittafel und Informationen zu Schottland (deutsch)
- http://www.britannia.com/ – UK Travel & British History (englisch)
- http://www.historic-uk.com/ – history and heritage accommodation guide (englisch)
- http://www.woodlands-junior.kent.sch.uk/geography/unionjack.html – Union Jack: die britische Flagge (englisch)
- http://www.royal.gov.uk – Monarchy Today: Vergangenheit und Gegenwart des englischen Köngigshauses (englisch)
- http://www.britishbattles.com/ – British Battles (englisch)

Landschaft und Natur


- http://www.beautifulbritain.co.uk/ – Beautiful Britain (englisch)

Politik


- http://www.politik.uni-koeln.de/jaeger/links/britauspol – Linksammlung zur Britischen Außenpolitik
- http://www.fco.gov.uk – Britisches Außenministerium
- http://www.parliament.uk – Britisches Parlament
- http://www.number-10.gov.uk – No. 10 Downing Street (Britische Regierung)

Institutionen


- http://www.statistics.gov.uk/products/p5703.asp – Britain 2004: Das offizielle Jahrbuch über Großbritannien
- http://www.agf.org.uk – Anglo-German Foundation (Deutsch-Britische Stiftung)
- http://www.gbf.com – Deutsch-Britisches Forum
- http://www.britischebotschaft.de/ – Britische Botschaft in Berlin

Reisen


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=189 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- http://www.nationalexpress.com – National Express: bekanntester britischer Reisebus-Service (englisch)
- http://www.schottlandportal.de/ – Schottland: Portal und Informationsseite zu Urlaub, Reisen, Land und Leute
- http://www.vereinigtes-königreich.de/ – Vereinigtes Königreich

Vermischtes


- http://www.spiegel.de/jahrbuch/0,1518,GBR,00.html – Spiegel online / Jahrbuch / Großbritannien
- http://www.career-contact.de/laenderinfos/grossbritannien/uebersicht.php – Jobs und Praktikum in Großbritannien - Das Infoportal
Kategorie:Monarchie Kategorie:Staat Kategorie:Land in der EU als:Grossbritannien und Nordirland ja:イギリス ko:영국 ms:United Kingdom simple:United Kingdom th:สหราชอาณาจักร zh-min-nan:Liân-ha̍p Ông-kok

Architekt

Architekten befassen sich mit der technischen, wirtschaftlichen, funktionalen und gestalterischen Planung von Bauwerken und Gebäuden aller Art. Ihre Kernkompetenz ist das über das Bauen hinausgehende Schaffen von Architektur.

Überblick

Architekt (griech. aus den Wörtern αρχη [arché] (= Anfang, Ursprung, Grundlage, das Erste) und τεχνη [techné] = Kunst, Handwerk. altgriechisch architéktos = Oberster Handwerker (Zimmermann), Baukünstler, Baumeister.) Das Berufsbild der Architekten ist nicht klar definiert und auch länderweise verschieden. Es reicht von den
- Baukünstlern, die sich mit Architekturtheorien und ihrem Konnex zur Bildenden Kunst beschäftigen und reine Entwurfsarchitekten sind,
- über Ingenieure und technisches Entwerfen von Gebäuden
- bis hin zu den Bauleitern, welche die Bauplanung und Bauausführung koordinieren und deren Augenmerk vor allem auf Terminen und Kosten liegt. Das Berufsbild, das die Architekten entwickelt haben, ist in verschiedenen Ländern, in den Büros der Ziviltechniker und an den Hochschulen unterschiedlich und ständig in Bewegung. Dem weiten Berufsfeld zwischen angewandter Technik und reiner Baukunst (aktuellen oder historischen Zuschnitts) entsprechen auch die möglichen Ausbildungswege:
Universitäten (vor allem TU), Fachhochschulen und Kunstakademien in Ländern mit stärkerem Reglement, aber auch Colleges, technische Mittelschulen und völlig freie Bildungswege. In jedem Fall enthalten sie eine intensive Praxis-Ausbildung, die von Entwurfs- und Feldübungen bis zur Ausarbeitungkonkreter Bauprojekte reichen. Siehe auch: Bauingenieur, Bauprozess, Planung, Landschaftsarchitekt, Innenarchitekt

Geschichte

Der Beruf des Architekten ist traditionell generalistisch angelegt: die Baumeister vergangener Zeiten erstellten in Personalunion den Entwurf und die Statik und beaufsichtigen den Bauablauf. Je nach Epoche kamen sie aus ganz verschiedenen Klassen und Berufszweigen, zum Beispiel waren sie im Römischen Reich meistens Militär-ingenieure (vgl. Vitruv), im Mittalalter oft Mönche, in der Renaissance Künstler, Bildhauer oder Wissenschaftler. Erst im 19. Jahrhundert, im Zuge des ökonomischen und technischen Fortschritts durch die Industrialisierung bildete sich der Beruf des Architekten als eigene akademische Disziplin heraus. Es gab enorme Fortschritte in der Bautechnologie, neue Bauaufgaben (Geschoßwohnungen, Feuerwehrwachen, Schulen), die nicht mehr von semi-professionellen Baumeistern zu bewältigen waren. Es entstanden Architekturschulen und -akademien. Zunehmend bildeten sich die Fachdisziplinen Architektur und Bauingenieurwesen heraus. Die Architekten beschäftigten sich schwerpunktmäßig mit der Gestaltung der Bauwerke, die Bauingenieure mit der Berechnung des Tragwerks. Die Komplexität der Aufgaben nahm seitdem kontinuierlich weiter zu, so daß sich im 20. Jahrhundert weitere Fachdisiplinen etablierten: Städtebau, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Bauphysik etc. Gegen Ende des 20.Jahrhunderts kommen viele Berufe dazu, die viele Aufgaben des klassischen Architekten übernehmen. Baumanagement und Facility-Management übernehmen die Koordination der Bauausführung, große Firmen bieten komplette Planung- und Ausführungspakete an, so daß sich traditionelle Aufgabenfelder der Architekten verlagern. In manchen Bereichen ist auch in Deutschland ein Rückzug der Architekten auf den Aspekt des Entwerfens zu beobachten, wie es in den USA zum Beispiel schon weit verbreitet ist. Der Trend zur Spezialisierung macht heute auch vor dem an sich generalistisch angelegten Architektenberuf nicht halt. Neben dem Architekten, der sich hauptsächlich mit Hochbau beschäftigt gibt es in Deutschland noch die Berufsgruppen der Landschaftsarchitekten, Innenarchitekten und Städtebauarchitekten. Weiterhin findet in den einzelnen Büros eine zunehmende Spezialisierung auf bestimmte Bauaufgaben (Verwaltungs- und Gewerbebau, Kulturbau, Wohnungsbau etc.) oder auf bestimmte "Leistungsphasen" der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (z.B. Entwurf, Ausführungsplanung, Ausschreibung oder Bauleitung) statt. Außerdem lässt sich noch eine Spezialisierung auf bestimmte Nischen feststellen, wie z. B. das Ökologische Bauen oder die Sanierung von Altbauten beobachten.

Arbeitsfelder

Übliche Arbeitsfelder, die von Architekten in Deutschland abdeckt werden:
- Entwurfsplanung von Bauwerken und Gebäuden aller Art. (siehe auch Wettbewerb (Architektur)
- Genehmigungsplanung (In der Schweiz als Baueingabe bezeichnet)
- Ausführungsplanung; Koordination zwischen den verschiedenen Fachplanern wie z.B. Haustechnik, Tragwerksplanung oder Bauphysik.
- Sie agieren als Sachwalter ihres Bauherren gegenüber den ausführenden Firmen, und sorgen für die Herbeiführung der erforderlichen Verträge (Ausschreibung und Vergabe)
- Bauüberwachung, Bauleitung, Objektüberwachung
- Kostenkontrolle, Terminkontrolle
- Projektsteuerung
- Bauökonomie, Planungsökonomie
- Assetmanagement
- Immobilienmanagement
- Facilitymanagement
- Aufgaben in der öffentlichen Verwaltung
- Repräsentation des fertigen Projekts

Arbeitsweise

So umfassend die Inhalte der Disziplin Architektur sind, so vielfältig und komplex ist auch die Arbeit des Architekten. Nach wie vor arbeiten die meisten freiberuflich wie auch angestellten Architekten in kleinen, mittleren bis großen Architekturbüros für Bauentwurf, Bauplanung oder Bauleitung. Je nach Größe und Spezialisierung haben die Büros zum Teil eigene Abteilungen mit weiteren Fachplanern wie Innenarchitekten, Labortechniker, Lichtplaner, Küchenplaner, Bauphysiker, Freiraumplaner wie auch Spezialisten für Modellbau, Rendering/ Visualisierung oder Public Relation integriert. Durch den sich seit Jahren verändernden Markt sind jedoch immer mehr Architekten auch gewerblich tätig oder nehmen Funktionen als Gutachter oder Berater ein.

Architekturbüros

Abgesehen von kleineren Bauvorhaben wie Einfamilien- oder Zweifamilienhäusern ist der Planungsprozess meist stark arbeitsteilig organisiert. Dies betrifft nicht nur die Arbeit innerhalb der Architekturbüros, sondern auch die Zusammenarbeit mit den externen Projektbeteiligten. Nur noch wenige Architekten bearbeiten das komplette Leistungsspektrum der deutschen HOAI mit allen Leistungsphasen. Vielmehr befassen sich die Mitarbeiter mittlerer und größerer Büros i.d.R. schwerpunktmäßig mit Teilbereichen des Planungsprozesses, wie z.B. dem Entwurf, der Ausführungsplanung, der Ausschreibung und Vergabe von Bauaufträgen oder der Bauleitung. Auch eine Spezialisierung von Architekturbüros auf die jeweiligen Leistungsphasen 1-5 (Entwurf, Genehmigung und Planung) oder die Leistungsphasen 6-9 (wirtschaftliche und bauliche Umsetzung) ist inzwischen weit verbreitet. Da bei jedem Bauvorhaben die Arbeit verschiedener Fachingenieure wie Statiker und Haustechniker, bei größeren Projekten zunehmend auch weiterer Experten wie Verkehrsplaner, Fassaden- und Landschaftsplaner oder Facility Manager, integriert werden muss, ist beim Architekten ein hohes Maß an Kommunikations- und Koordinationsfähigkeit sowie gleichzeitig Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen gefordert. Auf dem sich verändernden und insgesamt schrumpfenden Markt sind unter dem hohen Wettbewerbsdruck in zunehmenden Maße Qualitäten in der Projektpräsentation gegenüber privaten und öffentlichen Bauherren erforderlich. Je nach Arbeitsschwerpunkt des einzelnen Architekten sind verschiedene Qualifikationen gefordert. Benötigt der Entwurfsarchitekt vor allem herausragende Fähigkeiten konzeptioneller und darstellerischer Art, sind beim Ausführungsplaner ebenso gestalterische wie auch technisch-konstruktive und rechtliche Kenntnisse (Baurecht, Umweltschutz usw.) gefragt. In der Bauleitung sind vor allem organisatorische Fähigkeiten und detaillierte Kenntnisse des Bauablaufes und der Bauausführung durch Baumeister und Handwerker erforderlich. Diese Spezialisierung ist jedoch nicht so zu verstehen, dass die an einem Bauvorhaben beteiligten Architekten isoliert voneinander arbeiten. Die verschiedenen Projektphasen sind stark miteinander verzahnt und voneinander abhängig. Ein Grundverständnis für den gesamten Planungsprozess ist daher auch für den Spezialisten unerlässlich, ebenso wie die Kooperation mit dem Bauingenieur und bei größeren Projekten mit dem Geodäten, weiteren Spezialisten und den zuständigen Ämtern. Die digitale Revolution der letzten Jahrzehnte hat natürlich erst recht nicht vor planenden Berufen wie dem Architekten haltgemacht. Zwar werden im Planungsprozess immer noch traditionelle Mittel wie Skizzen oder Modellbau angewandt. Die endgültige Planung und Darstellung von Projekten wird allerdings fast ausschließlich mit Hilfe von CAD-Programmen am Computer erstellt. So ist die Beherrschung von mindestens einem CAD-Programm heute für Architekten unerlässlich. Oft werden aber auch Erfahrungen mit verschiedenen Programmen sowohl in der zwei- als auch dreidimensionalen Darstellung erwartet, die bei Entwicklungs- und Zeitreihen bisweilen sogar in die vierte Dimension geht. Weit verbreitete CAD-Programme sind AutoCAD, ArchiCAD, Nemetschek Allplan, VectorWorks und im Visualisierungs-Bereich Cinema 4D und 3DStudio max. Daneben gibt es unzählige spezialisierte Programme, wie zum Beispiel SketchUp für Präsentationsgrafiken. Für mehr Informationen siehe Artikel Computer Aided Design und die Liste_mechanischer_CAD-Lösungen Aufgrund der mittlerweile stark schwankenden Auftragslage und des infolgedessen ungleichmäßigem Arbeitsaufkommens innerhalb der meisten Architekturbüros sind je nach Organisation flexible Arbeitszeiten unverzichtbar. Vor wichtigen Terminen, wie z.B. Abgaben von Wettbewerben, Bauanträgen oder Bauherren-Präsentationen, sind daher oft Überstunden sowie Arbeit am Wochenende unerlässlich. Bei vielen Großprojekten muss darüber hinaus der verantwortliche Architekt oder eine von ihm befugte Person ständig erreichbar sein.

Arbeit in anderen Bereichen

Zunehmend sind Architekten auch außerhalb ihres klassischen Betätigungsfeldes beschäftigt. Dies können die Projektsteuerung auf Seite des Bauherren sein oder eine Tätigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Auch Tätigkeiten als Technische Sachverständige, Gutachter oder Berater sind üblich. Weitere interdisziplinäre Schnittstellen gibt es mit den Bereichen Produktdesign, Industrialdesign, Kunst, Film & Theater, Multimedia, Werbung und Kommunikationsdesign.

Deutschland

Architektenkammer

In Deutschland darf sich nur Architekt nennen, wer in die Architektenliste einer Architektenkammer eingetragen ist. Dafür benötigt man neben dem abgeschlossenen Architekturstudium Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren; Details regeln die Architektengesetze der Bundesländer.

Arbeitsmarkt

In Deutschland sind Architekten etwa je zu einem Drittel selbständig, in der freien Wirtschaft angestellt oder in der öffentlichen Verwaltung tätig. Der Berufsstand befindet sich seit Mitte der 90er Jahre jedoch in einer schweren Krise, in der sich die wirtschaftliche Situation der Architekten in Deutschland zunehmend verschlechtert. Die Ursachen für diese Situation sind u.a.:
- Vorhandene, hohe Architektendichte
- Beliebtheit des Studienganges, keine Regulierung der Studentenzahlen
- Wegbrechen von Aufgabenfeldern (s.o.)
- Mangelnde Nutzung von neuen Geschäftsfeldern
- Bereits erreichter Standard der Bausubstanz in Deutschland
- Bevölkerungsrückgang
- Wirtschaftliche Gesamtsituation
- mehrjährige Stagnation der Baukosten und somit der Honorare
- zunehmend schlechtes Ansehen des Berufsstandes Als sehr kapitalintensive, auf Investitionen der freien Wirtschaft und der öffentlichen Hand angewiesene Branche wird die Bauwirtschaft in besonders starkem Maße von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise und der prekären Finanzlage der öffentlichen Kassen in Mitleidenschaft gezogen. Der in Deutschland zu beobachtende Bevölkerungsrückgang führt außerdem zu einer nachlassenden Nachfrage im Wohnungsbau. Infolgedessen hat die Mehrheit der deutschen Architekturbüros mit erheblichem Auftragsmangel zu kämpfen. Für zahlreiche Büros hat diese Situation existenzbedrohende Züge angenommen. Das Berufsbild des Architekten ist seit Jahren zunehmend Veränderungen unterworfen. Viele einst klassische Betätigungsfelder von der konzeptionellen Entwicklung von Großprojekten über die Ausführungsplanung bis zur Bauleitung werden inzwischen von Projektentwicklern, Baukonzernen oder anderen Konkurrenten angeboten. Infolgedessen hat sich das Betätigungsfeld solcher Architekturbüros, die nicht in der Lage sind, auf diese Entwicklung in angemessener Weise zu reagieren, in den letzten Jahren mehr und mehr eingeengt. Die Folge ist unter anderem eine im Vergleich zu anderen akademischen Berufen überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit. Die Bundesarchitektenkammer stellte Ende 2003 bei Hochbauarchitekten eine offizielle Arbeitslosenquote von 9,5% fest. Da in dieser Statistik arbeitslose Universitäts-Absolventen und die zahlreichen nicht sozialversicherungspflichtigen, erwerbslosen Freiberufler nicht berücksichtigt sind, ist aber von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die tatsächliche Quote dürfte daher erheblich höher liegen. Für die von der ungünstigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt besonders stark betroffene Stadt Berlin gibt die örtliche Kammer die Arbeitslosenquote mit über 20% an. Der Arbeitsmarkt für Architekten ist in der freien Wirtschaft vollständig dereguliert und liberalisiert. Zwar ist die bis 1998 gängige Praxis, Architekten als Scheinselbstständige ohne Zahlung von Sozialleistungen zu beschäftigen, inzwischen nicht mehr die Regel. Die schlechte wirtschaftliche Situation der Branche seit nunmehr 10 Jahren hat dennoch zu einer dramatischen Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geführt. Einer oft hohen Arbeitsbelastung von deutlich mehr als 40 Stunden pro Woche - Wochenarbeitszeiten von 50 bis 60 Stunden sind keine Seltenheit - steht daher verglichen mit Berufen ähnlich hoher Qualifikation ein verhältnismäßig geringer Verdienst gegenüber. Gerade Absolventen haben es besonders schwer: Um überhaupt den Berufseinstieg zu schaffen, bieten sich inzwischen Universitätsabgänger teilweise sogar als unbezahlte Praktikanten an. Viele Frischdiplomierte versuchen daher, im Ausland erste Erfahrungen zu sammeln oder in einer verwandten Branche Fuß zu fassen. Das Internetmagazin Spiegel Online hat am 12. Mai 2005 einen Gehaltsreport für Architekten veröffentlicht mit dem Ergebnis, dass die Gehaltssituation der Architekten weiter unter Druck steht. Es bestehen erhebliche regionale Unterschiede; die Situation in Bayern und Baden-Württemberg (Durchschnitt 36.400 Euro p.a. bis 46.722 Euro p.a.) ist wesentlich besser als in den östlichen Bundesländern (Durchschnitt 32.500 Euro p.a.). Junge Architekten mit bis zu zwei Jahren Berufserfahrung kommen auf 26.623 Euro. 30.600 Euro sind es bei einer Berufserfahrung von zwei bis fünf Jahren. Bei zehn und mehr Jahren Berufserfahrung liegt das Gehalt bei rund 41.700 Euro p.a. Das Gehaltsniveau bewegt sich damit am unteren Ende der Skala der Verdienstmöglichkeiten von Akademikern. Aufgrund des gegenwärtig völlig übersättigten Arbeitsmarktes bieten sich nur sehr eingeschränkte Karrieremöglichkeiten. Dies bestätigt auch eine im Mai 2005 veröffentlichte Studie der Zeitschrift stern, in der die berufliche Perspektive von 26 beliebten Studienfächern untersucht wurde. Der Studiengang Architektur erzielte hierbei das schlechteste Ergebnis und belegte noch hinter Philosophie den letzten Platz. Gleichwohl ist Architektur ein beliebtes Studienfach.

Schweiz

In der Schweiz ist die Architekturszene in drei Verbände gefasst. Der Bund Schweizer Architekten (BSA), der Schweizerische Ingenieur und Architekten Verein (SIA) und der Schweizerische Technische Verband (Swiss Engineering STV) als grösster Berufsverband aller Ingenieure und Architekten. Speziell in der Schweiz ist auch der Beruf des Hochbauzeichners, welche eine unterstützende Funktion in einem Architekturbüro übernimmt.

Spanien / Südamerika

In Spanien und dem überwiegend spanischsprachigen Südamerika existiert seit dem Mittelalter der Beruf des 'Ingeniero de Caminos, Canales y Puertos'. Dies ist mit dem deutschen Tiefbauingenieursstudium vergleichbar und bedeutet sehr frei übersetzt 'Ingenieur für Wege, Kanäle und Häfen'. Das Wort 'Caminos' ist nicht 1:1 ins Deutsche übersetzbar und beinhaltet alles vom unbefestigten Fußweg bis zur Autobahn. Das Ingenieursstudium dauert 7 Jahre, dieser Titel hat in Spanien ein hohes Ansehen. Wer 3 der 7 Jahre des Studiums absolviert hat, darf sich Architekt nennen.

Weiterführende Informationen

Wikipedia


- Stararchitekt, Liste bekannter Architekten oder :Kategorie:Architekt
- Fachdiszipinen: Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Städtebau, Stadtplanung, Bauingenieur
- Berufspolitik: Architektenrecht, Freie Berufe
- Portal:Architektur und Bauwesen

Literatur


- Werner Durth, "Deutsche Architekten", München: dtv, 1992
- Hanno Wolfensberger: "Architektendämmerung. 10 Abgesänge auf einen Berufsstand" ISBN 3593349221
- Claus Paegelow: "Internationales Architektenlexikon", Bremen, 2004, ISBN 3-00-012851-4 (E-Book auf CD-ROM).

Weblinks


- [http://www.bak.de Internetpräsenz der dt. Bundesarchitektenkammer (BAK)]
- Berufsverband [http://www.bda-architekten.de BDA - Bund deutscher Architekten]
- Berufsverband [http://www.baumeister-online.de BDB - Bund deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V.]
- Berufsverband [http://www.stv.ch "Swiss Engineering STV"]
- Berufsverband [http://www.sia.ch "Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein"]
- Berufsverein [http://www.architektenkammer.ch "ARCHITEKTENKAMMER Schweiz AKS"] Versuch der Etablierung einer verbandsähnlichen Struktur... Kategorie:Architektur und Bauwesen ! Kategorie:Freie Berufe Kategorie:Technik ja:建築家

Mathematik

Die Mathematik (vom altgr. Adjektiv μαθηματικός, mathēmatikoszum Lernen gehörig; abgeleitet aus dem altgr. Verb μανθάνω, manthanō - lernen) ist eine Wissenschaft, die aus der Untersuchung von Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstanden ist. Für Mathematik gibt es keine allgemein anerkannte Definition; heute wird sie üblicherweise als eine Wissenschaft, die selbst geschaffene abstrakte Strukturen auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht, beschrieben. Strukturen

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Mathematik Die Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften überhaupt. Eine erste Blüte erlebte sie in der Antike, in Griechenland und im Hellenismus, von dort datiert die Orientierung an der Aufgabenstellung des „rein logischen Beweisens“ und die erste Axiomatisierung, nämlich die euklidische Geometrie. Im Mittelalter überlebte sie unabhängig voneinander im frühen Humanismus der Universitäten und in der arabischen Welt. In der frühen Neuzeit führte François Viète Variablen ein und R. Descartes eröffnete durch die Verwendung von Koordinaten einen rechnerischen Zugang zur Geometrie. Die Beschreibung von Tangenten und die Bestimmung von Flächeninhalten („Quadratur“) führte zur Infinitesimalrechnung von G. W. Leibniz und I. Newton. Newtons Mechanik und sein Gravitationsgesetz waren auch in den folgenden Jahrhunderten eine Quelle richtungsweisender mathematischer Probleme wie des Dreikörperproblems. Ein anderes Leitproblem der frühen Neuzeit war das Lösen zunehmend komplizierterer algebraischer Gleichungen. Zu seiner Behandlung entwickelten N. H. Abel und E. Galois den Begriff der Gruppe, der Beziehungen zwischen Symmetrien eines Objektes beschreibt. Als weitere Vertiefung dieser Untersuchungen können die Algebra und insbesondere die algebraische Geometrie angesehen werden. Im Laufe des 19. Jahrhunderts fand die Infinitesimalrechnung durch die Arbeiten von A. L. Cauchy und K. Weierstrass ihre heutige strenge Form. Die von G. Cantor gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Mengenlehre ist aus der heutigen Mathematik ebenfalls nicht mehr wegzudenken, auch wenn sie durch die Paradoxien des naiven Mengenbegriffs zunächst deutlich machte, auf welch unsicherem Fundament die Mathematik vorher stand. Die Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert stand unter dem Einfluss von David Hilberts Liste von 23 mathematischen Problemen. Eines der Probleme war der Versuch einer vollständigen Axiomatisierung der Mathematik, gleichzeitig gab es starke Bemühungen zur Abstraktion, also des Versuches, Objekte auf ihre wesentlichen Eigenschaften zu reduzieren. So entwickelte E. Noether die Grundlagen der modernen Algebra, F. Hausdorff die Topologie als die Untersuchung topologischer Räume, S. Banach den wohl wichtigsten Begriff der Funktionalanalysis, den nach ihm benannten Banachraum. Eine noch höhere Abstraktionsebene, einen gemeinsamen Rahmen für die Betrachtung ähnlicher Konstruktionen aus verschiedenen Bereichen der Mathematik schuf schließlich die Einführung der Kategorientheorie durch S. Eilenberg und S. Mac Lane.

Inhalte und Teilgebiete

Die folgende Aufzählung gibt einen ersten chronologischen Überblick über die Breite mathematischer Themen (siehe auch: Teilgebiete der Mathematik, Geschichte der Mathematik sowie das Portal:Mathematik):
- das Rechnen mit Zahlen (Arithmetik),
- die Untersuchung von Figuren (Geometrie – vorklassische Hochkulturen, Euklid),
- die Untersuchung der korrekten Schlussfolgerungen (Logik - Aristoteles)
- das Auflösen von Gleichungen (AlgebraTartaglia, Mittelalter und Renaissance),
- Untersuchungen zur Teilbarkeit (ZahlentheorieEuklid, Diophant, Fermat, Leonhard Euler, Gauß,